Psychotherapie


... ist ein eigenständiges und wissenschaftlich fundiertes Heilverfahren für die Behandlung von psychischen, psychiatrischen und psychosomatisch bedingten Leidenszuständen, Erkrankungen, Verhaltensstörungen und Konflikten. Das Ziel ist es, Symptome und Leidenszustände zu mindern oder zu beseitigen. Im Zentrum stehen die Gesundheit, die Entwicklung und das Wohlbefinden des Menschen.

Im Rahmen der Psychotherapie werden Konflikte durch die Aussprache von Ängsten, Sorgen oder Wünschen sowie mittels fachspezifischer Methoden bearbeitet.

Es gibt zurzeit 22 anerkannte psychotherapeutische Methoden in Österreich in den Richtungen: tiefenpsychologisch-psychodynamisch, humanistisch, systemisch und verhaltenstherapeutisch.

  • Akuten Krisen
  • Innerpsychischen Konflikten
  • Leidenszuständen und schwierigen Lebenssituationen
  • Psychosomatischen Beschwerden
  • Psychischen Erkrankungen
  • Adoleszenzkrisen
  • Verhaltensstörungen
  • Psychiatrischen Erkrankungen
  • Posttraumatischen Belastungsstörungen
  • Traumata
  • Missbrauchserfahrungen
  • Süchten
  • Sowie bei Persönlichkeitsentwicklung und Selbsterfahrung

Symptome für eine Indikation für Psychotherapie sind unter anderem:

  • Alpträume
  • Angst
  • Antriebslosigkeit
  • Denkblockaden
  • Erschöpfung und Energielosigkeit
  • Funktionelle Störungen
  • Gefühle der Sinnlosigkeit
  • Heißhungerattacken
  • Herzrasen
  • Konzentrationslosigkeit
  • Körperschmerz
  • Leergefühle
  • Negative Gedankenspirale
  • Panik
  • Rückzug von Sozialkontakten
  • Sexuelle Unlust
  • Scham
  • Schlaflosigkeit
  • Schuld
  • Stimmungsschwankungen
  • Stress
  • Suizidgedanken
  • Trauer
  • Unruhe
  • Zwanghafte Gedanken und Handlungen

Gründe Psychotherapie aufzusuchen laut dem Österreichischen Bundesverband für Psychotherapie: https://www.psychotherapie.at/patientinnen/warum-psychotherapie

KIP


Katathym Imaginative Psychotherapie ist eine tiefenpsychologisch fundierte Behandlungsmethode. Sie wurde vom Psychiater, Neurologen und Psychoanalytiker Hanscarl Leuner in den 1950ern als „Katathymes Bilderleben“ entwickelt.

In dieser Methode wird zusätzlich zu den therapeutischen Gesprächen und der psychodynamischen Arbeit mit Imaginationen, die einem angeleiteten Tagtraum ähneln, gearbeitet:

In einem Entspannungszustand entsteht ein imaginiertes Bild, in dem innere Vorstellungen und Symbole auftauchen. Mithilfe dieser Bilder, bei denen unter anderem Emotionen, Wünsche, Ängste oder Bedürfnisse sichtbar werden, können Konflikte im Hier und Jetzt bearbeitet, vergangene Erlebnisse aufgearbeitet und neue Handlungsansätze sowie Lösungsmöglichkeiten erprobt werden. Unbewusste Persönlichkeitsanteile werden sichtbar, Emotionales wird zugänglich und eine wachsende Selbstwirksamkeit entsteht.

Zur weiteren Arbeit mit Imaginationen dienen die kreative Umsetzung der inneren Vorstellung in Bildern, Tonarbeit oder anderen kreativen Materialien sowie die Arbeit mit dem Traum.

Im Besonderen gibt es in dieser Methode spezielle Angebote zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie.

 

Mehr dazu: http://www.oegatap.at/katathym_imaginative_psychotherapie